Die von der Regierung angepeilte Reform der Wehrpflicht dürfte bald konkret werden: Eine endgültige Reform könnte am Montag beim Sommerministerrat in der Schwarzenbergkaserne in Salzburg präsentiert werden.
Allerdings wird weiterhin um die konkrete Ausgestaltung der Reform gefeilscht. Sind sich ÖVP und SPÖ weitgehend einig, hakt es noch an NEOS. Anders als die Koalitionspartner plädierte NEOS zuletzt für ein Freiwilligenmodell.
Die Wehrpflichtkommission hingegen empfiehlt die „Österreich plus“-Variante, die acht Monate Grundwehrdienst und zwei Monate an verpflichtenden Milizübungen vorsieht. Analog dazu soll der Zivildienst ausgeweitet werden.
Auch die Stimmen aus dem Verteidigungsapparat selbst wurden lauter. Gestern bekräftigte etwa der burgenländische Militärkommandant Gernot Gasser seine Forderung nach einer Ausweitung des Wehrdiensts auf acht plus zwei Monate – mehr dazu in burgenland.ORF.at.
